Etwas ganz Großes – Nachtrag zur WM 2010
Das komplette Team Germany
Ein ganz "normaler" Tag
Eine Erzählung über die Football-Weltmeisterschaft der Frauen in Schweden kommt ohne Superlative nicht aus. Die WM in Schweden – etwas ganz Großes in jeder Hinsicht. Hohe Erwartungen, große Kraftanstrengung, viel Teamgeist, reichlich Erschöpfung, enormer Kampfwille, außerordentliche Berührtheit, viel Freude und Spaß, ein hohes Maß an Disziplin und Einsatz, tiefe Ergriffenheit, zahlreiche Tränen (der Enttäuschung, des Drucks, der Freude, der Rührung), höchste Konzentration, großer Ehrgeiz, exzellentes Coaching. Zehn unvergessliche Tage, deren Ablauf minutiös geplant und auf großen Flip-Charts organisiert wurde. Zehn Tage zwischen Theorieeinheiten und Trainings, Walk-throughs und Essenspausen, Dress-Codes und Handwaschmittel, Videoanalysen und Scoutplaykarten.
Schon das Vorbereitungscamp in Strausberg verlief sehr intensiv, lange Trainingseinheiten, die dank der prallen Sonne, typische Footballbräune an Armen und Unterschenkeln entstehen ließ. Konzentrierte Videoanalysen und Playbookbesprechungen; zum Ausgleich abends Grillen und Bowling.
Sagenhafter Blick aus dem Hotel
Leisteten tolle Arbeit: Leistungs-sportdirektorin Christiane Langkamm und Team Assistant Monika Trnobransky
Ricarda Regler, Conny Angermeier und Sabine Trnobransky drei Münchner Spielerinnen.
Das Spiel gegen Kanada spannend und leider am Ende nicht siegreich. Das Spiel um Platz drei gegen Finnland ebenso spannend und knapp; Team Germany unterlag am Ende und verpasste so die Bronzemedaille. In der ersten Frauen Weltmeisterschaft im American Football erzielte Deutschlands Nationalmannschaft den vierten Platz.
Yvonne Mechsner und Oona Rüster getreu dem Teammotto: Allet schick!
„We are black, we are red, we are gold. We are one team” – binnen kürzester Zeit empfand dieses Motto jede zutiefst. Was für eine Ehre für jede Spielerin, als Teil der ersten Frauen-Nationalmannschaft im American Football Geschichte geschrieben zu haben.
Tiffany Dinges und Wienke Moser
Um bei Superlativen zu bleiben: ganz groß präsentierten sich Wienke Moser und Tiffany Dinges, die von einem Gremium in das Allstar-Team der WM gewählt wurden und somit auf ihrer Position (OG und OT) die besten Spielerinnen des Turniers waren. Gibt es einen Komperativ von stolz?!





