Cowboys im Hexenkessel

Es wäre wohl das erste Mal in der Geschichte der Ladies gewesen, dass man auswärts bei kühlen Temperaturen auf die Nürnberger Hurricanes getroffen wäre. Die Wetterprognosen waren eindeutig: maximal 18-20 Grad, bewölkt mit Schauern, wenig Sonnenschein. Doch das Gelände des TSV 1846 wird nicht umsonst oftmals als „Nürnberger Kessel“ bezeichnet, denn es kam, wie es kommen musste: keine Spur von erfrischenden Temperaturen, stattdessen strahlend und zugleich brennender Sonnenschein.

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Beste Stimmung: Nürnbergs QB Gabi Duvinage umringt von Ladies

Den Zuschauern wurde ein attraktives und außerordentlich faires Spiel geboten, das hinsichtlich des Ergebnisses klar von den Hurricanes dominiert wurde. Auch wenn die Defense der Münchnerinnen sich besser vorbereitet zeigte, als zuletzt gegen die Düsseldorf Blades und mit drei Interceptions auf sich aufmerksam machte, musste sie sich schlussendlich dem Laufspiel und dem ausgezeichneten Passspiel der Offense um QB Gabi Duvinage, die einmal mehr ihr Können unter Beweis stellte, geschlagen geben.

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#88 Cornelia Angermeier in musikalischer Vorbereitung

Münchens Offense hingegen konnte nur unzulänglich agieren und erzielte daher nur wenige First Downs, die ein Vorankommen in die glühende Hurricanes-Endzone möglich gemacht hätten. Zwar standen die Ladies oftmals in aussichtsreicher Position, drangen jedoch nicht durch die starke Verteidigungsreihe der Nürnbergerinnen.

Durch eine schöne Vorarbeit der ersten Reihen und ihren guten Blick für die offenen Wege konnte Returnerin #88 Cornelia Angermeier durch einen Kickoff-Return-Touchdown doch noch Punkte auf das Scoreboard bringen, ehe es nach dem Schlusspfiff 7:45 für die Gastgeberinnen stand.

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